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"Wir
sind die ohne Kluft" lautet oft die verkürzte
Selbstdefinition unserer Mitglieder, hinter der sich eine ereignisreiche
Geschichte verbirgt.
1948 wurde der BDP als traditioneller, überkonfessioneller Pfadfinderverband
gegründet. Keiner Erwachsenenorganisation unterstellt und verpflichtet,
wehte der Wind der Jugend- und StudentInnenbewegung in den 60er Jahren
stärker duch den BDP als durch andere Jugendorganisationen und
brachte Bewegung in den Verband. Basisdemokratische Strukturen und
politisches Engagement wurden gefordert, antiautoritäre Experimente
gestartet.
Die folgenden Diskussionen um die neuen Pfade des Verbandes führten
1972 zur Spaltung des BDP, indem der traditionelle Flügel den
BDP verließ und sich als BdP (Bund der Pfadfinder) neu konstituierte.
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Der BDP mit
großem D legte nun statt eines Pfadwinderschwurs die Kluft
ab und beschritt neue Wege. So vermitteln wir weiterhin Pfadfindertechniken
auf gemeinsamen Fahrten, Lagern und internationalen Begegnungen
aber erweiterten die Spurensicherung in der Natur um die politische
Kundschaft, die Erkundung historischer und politischer Spuren am
Wohnort und im Ausland.
Neben der klassischen ehrenamtlich organisierten Jugendgruppenarbeit
entwickelte sich der Verband auch in den Feldern offene Jugendarbeit,
Jugendsozialarbeit und Sozialarbeit.
In Seminaren und Workshops kann man sich qualifizieren, zur Gruppenleiterin
und zum Gruppenleiter ausbilden lassen, oder einfach neue Einblicke
gewinnen, diskutieren und Neues ausprobieren.
Seit 2001 führen die Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern
und Hamburg diese Arbeiten gemeinsam aus und seit diesem Jahr sogar
noch mit dem Landesverband Schleswig-Holstein, um ein größeres
Angebot für die Kinder und Jugendliche aus dem Norden anzubieten.
Wir arbeiten zusammen an zukünftigen Visionen, an handfesten
Reisen und an stetiger TeilnehmerInnenbindung.
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